FRITZ!Box: Gefährliche Sicherheitslücke

Millionen deutscher Haushalte nutzen für den Internetzugang eine FRITZ!Box. Kürzlich kam es vermehrt zu Angriffen; Tests ergaben, dass FRITZ!Box-Geräte leichter als bisher angenommen gehackt werden können. So hatten sich z. B. Unbekannte Zugriff auf die Geräte verschafft und sie automatisiert Telefonanrufe zu teuren Mehrwertnummern durchführen lassen. Zum Teil sollen dabei binnen 30 Minuten vierstellige Rechnungsbeträge zusammengekommen sein.

AVM hat eine Liste aller betroffenen FRITZ!Box-Router eröffentlicht. Auch die von AVM für die Deutsche Telekom gefertigten Speedportmodelle W 503V (Typ A), W 721V, W 722V (Typ A), W 920V sind von der Schwachstelle betroffen.

Um die Sicherheitslücke zu schließen, sollte dringend eines der von AVM veröffentlichten Firmware-Updates eingespielt werden. Ein Abschalten des Fernzugriffs reicht nicht aus, um Angriffe abzuwehren.

Eine Anleitung zur Installation des Sicherheits-Updates finden Sie hier.